Wie gefährlich kann ein Zeckenbiss sein?

Wie Nala durch einen Zeckenbiss eine Gehirnhautentzündung erlitten hat - Jetzt lesen.

















Bei einer Hirnhautentzündung handelt es sich um eine Entzündung der Häute in Rückenmark und Gehirn. Es gibt verschiedene Formen von Meningitis, an denen Hunde erkranken können.


Als Nala eine Gehirnhautentzündung erlitten hat, war sie gerade mal 8 Monate alt. Die Symptome waren sofort eindeutig: Kopf-, Glieder- und Kreuzschmerzen, Fieber und Appetitlosigkeit, manchmal auch Übelkeit, Bauchschmerzen und Durchfall. Bestätigt wurde ihre Gehirnhautentzündung durch eine Blutuntersuchung, eine Untersuchung des Nervenwassers (Liquor) durch eine Lumbalpunktion und ein MRT. Endgültig nachweisen lässt es sich durch den Nachweis spezieller Antikörper im Blut oder Liquor.



Behandelt wird eine Gehirnhautentzündung mit der Einahme von Corticosteroiden, wie zum Beispiel Prednisolon. Zudem wird sehr oft ein spezielles Antibiotika eingesetzt.

Die Hirnhautentzündung stellt für einen Hund eine immense Belastung dar und ist mit starken Schmerzen verbunden! Daher ist es wichtig, dass der Hund genügend zur Ruhe kommt. Zudem sollte man aufmerksam sein und darauf achten, ob der Vierbeiner erneut Anzeichen auf eine Meningitis macht. Sollte dies der Fall sein, ist ein Tierarztbesuch nicht zu umgehen.